Es geht doch

So., 28.4., 14h
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität – DJK Schwarz-Weiß Neukölln 7:4 (4:2)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Henryk (80., Moritz), Felix, Raik (45., Karsten), Simon – Ulf (60., Christian Lü.), Max (C), Thies, Rafael – Nils, Jan L.

+++ Tore +++
1:0 Jan L.
2:0 Thies (Ulf)
2:1 …
3:1 Jan L. (Rafael)
4:1 Thies
4:2 …
4:3 …
5:3 Jan L. (Henryk)
5:4 …
6:4 Nils (Rafael)
7:4 Nils (Christian Lü.)

+++ Spielbericht +++
Nach den zahlreichen Pleiten der letzten Wochen kam heute mit dem DJK SW Neukölln ein Gegner, an den Soli aus der jüngeren Vergangenheit keine besonders guten Erinnerungen hatte. Oft waren es von Seiten des Gegners sehr unfair geführte Spiele und auch von den Ergebnissen her waren die Rot-Schwarzen oft unzufrieden. In erneuter Abwesenheit von Coach Micha führte Soli das Viererketten-Experiment der Vorwoche mit unverändertem Personal fort. Zudem kam es im Sturm nach langer Zeit zum Comeback der Doppelspitze: Jan, der zuletzt als oft einsamer Kämpfer vorne spielte, bekam heute Nils an die Seite gestellt.

Soli ging von Beginn an mit Schwung in die Partie. Nach kurzer Zeit stand Jan L. nach einem Missverständnis zweier DJK-Verteider plötzlich frei vor dem Tor und traf souverän per Flachschuss zur 1:0-Führung. Und Soli machte weiter. Erneut ein Angriff über rechts, Ulf war aufgerückt und spielte Thies an der Strafraumgrenze an, der mit einem platzierten Schuss in die linke Ecke traf – 2:0! Und es ging rauf und runter: Nachdem Schwarz-Weiß verkürzt hatte, traf erneut Jan L. im zweiten Versuch zum 3:1. Als dann Thies von einem Torwart-Fehler profitierte und locker zum 4:1 einschob, schien bereits eine Vorentscheidung gefallen. Doch der DJK konnte kurz vor der Pause noch auf 4:2 verkürzen, der starke 9er der Gäste war frei vor Daniel aufgetaucht und traf per Lupfer.

In Halbzeit zwei bahnte sich eine Aufholjagd des DJK an. Die Gäste trafen durch einen abgefälschten Ball zum 4:3-Anschluss und bekamen dadurch Auftrieb. Umso wichtiger, dass Jan per Kopfball nach Henryk-Ecke den alten Abstand mit dem 5:3 wieder herstellte. Doch die Gäste gaben nicht auf und trafen mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 5:4. In dieser Phase drohte die von Soli sonst überlegen geführte Partie zu kippen, der Ausgleich lag in einigen Situationen in der Luft. Die Moral der Gäste war erst gebrochen, als Rafa Nilsauf die Reise schickte, der im Eins-zu-Eins gegen den Gäste-Keeper den Treffer zum 6:4 erzielen konnte und später nach schönem Zuspiel von Christian Lü. mit dem Schlusspfiff noch das siebte Soli-Tor des Tages drauflegte.

Es war ein sehr torreiches Spiel am heutigen Tage mit einer erfolgreichen Wiederholung der Viererkette. Es war breiter Konsens in der Kabine, dass der weitere Saisonverlauf zum Einstimmen auf die neue Formation genutzt werden sollte. Auch die etwas offensivere Ausrichtung heute mit zwei echten Stürmern machte sich positiv bemerkbar. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass Neukölln heute kein besonders starker Gegner war, der zudem wie so oft durch Pöbeleien und aggressives Verhalten auffiel – heute primär gegen den Schiedsrichter gerichtet.

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Aufwärtstrend trotz erneuter Pleite

So., 21.4., 12h
Rudower Kickers – SV Solidarität 5:2 (4:2)

+++ Aufstellung +++
Max vS – Henryk, Raik, Felix, Simon – Severin, Thies – Nils (75., Florian), Jannis (60., Ulf), Rafa – Jan L.

+++ Tore +++
1:0 …
2:0 …
3:0 …
3:1 Jannis
3:2 Felix (Elfmeter, Severin)
4:2 …
5:2 …

+++ Spielbericht +++
Nach den zum Teil desaströsen Leistungen der letzten Wochenenden stand heute das Derby gegen die Rudower Kickers bevor. Hatte Soli in der Hinrunde noch knapp gewonnen, gingen die Rot-Schwarzen diesmal angesichts der jüngsten Verfassung als Außenseiter in die Partie. Coach Micha musste leider passen, der Mannschaftsrat sprang dafür ein und entschied sich – wohl auch mit Blick auf die kommende Saison – für ein Experiment in der Defensive: Soli lief erstmals mit einer Viererkette auf.

Systemwechsel hin oder her, wie in den letzten Partien gewohnt lag Soli auch diesmal in kürzester Zeit mit 0:3 hinten. Zunächst sorgte ein langer Ball (war es sogar der Torwart-Abstoß?) dafür, dass ein Kickers-Stürmer frei vor Max auftauchte und aus kurzer Distanz traf. Wenig später traf dann ein Rudower von der Strafraumkante in den Winkel zum 2:0. Nach einem diskussionswürdigen Einsatz gegen Felix war dann erneut ein Stürmer der Hausherren durch, versetzte noch zwei Verteidiger und traf gegen die Laufrichtung von Max zum 3:0. Im Unterschied zu den letzten Spielen ließ Soli diesmal aber eine deutlich Reaktion folgen. Rot-Schwarz erhöhte den Druck und hatte nach ca. 20 Minuten das Spiel komplett unter Kontrolle. Den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielte Jannis aus spitzem Winkel und kurzer Torentfernung. Anschließend wurde Severin nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen von den Beinen geholt – den fälligen Elfmeter platzierte Felix knapp unter die Latte zum 3:2. Soli war nun drauf und dran, die Partie umzudrehen. Umso ärgerlicher, dass kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Kopfballverlängerung nach einer Freistoßflanke die Gastgeber überraschend mit 4:2 in Front brachte.

Kurz nach Wiederanpfiff trafen die Gastgeber aus dem Strafraumgewusel heraus zum in diesem Augenblick schmeichelhaften 5:2. Soli ließ in der Defensive eigentlich nicht besonders viel zu, die Rudower hatten aber heute eine sehr gute Chancenverwertung. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie an Tempo und es war irgendwann abzusehen, dass Soli die drei Tor nicht mehr aufholen würde. Trotzdem zeigten die Rot-Schwarzen Moral und gestalteten das Spiel in der zweiten Halbzeit absolut ausgeglichen. In der Schlussviertelstunde gab dann noch Florian sein Debut.

Festzuhalten bleibt, dass Soli heute wesentlich präsenter wirkte als noch zuletzt. Das Zusammenspiel wirkte deutlich verbessert und die neue Spielformation mit der Viererkette zeigte sich – abgesehen von der Anfangsviertelstunde – als vielversprechende Alternative für die Zukunft. Soli muss nun in den kommenden Wochen gegen die Mannschaften aus den mittleren und unteren Tabellenregionen fleißig Punkte sammeln, um eine versöhnliche Platzierung zum Saisonende zu erreichen. Der Aufstieg dürfte zwar spätestens nach der erneuten Niederlage gegen einen Mitkonkurrenten am heutigen Tage kein Thema mehr sein. Gleichzeitig ist aber trotz der Niederlage wieder der Spaß am Spiel zurückgekehrt. Am kommenden Sonntag sind dann unsere Freunde von Schwarz-Weiß Neukölln zu Gast.
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Erneute Heimklatsche für Soli

So, 14.4.13, 14h
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität – Adlershofer BC 1:8 (0:4)

+++ Aufstellung +++
Daniel (60., Max v.S.) – Max C – Karsten, Raik, Simon – Felix, Moritz – Rafa, Nils (10., Ulf), Henryk – Severin (46., Christian Le.)

+++ Tore +++
0:1 …
0:2 … (Elfmeter)
0:3 …
0:4 …
0:5 …
0:6 …
1:6 Rafa
1:7 …
1:8 …

Rote Karte für RBC-Spieler ca. 65. Minute

+++ Spielbericht +++
Soli wollte nach der schmerzhaften Pleite aus der Vorwoche heute Wiedergutmachung betreiben. Mit dem ABC kam ein starker Gegner nach Neukölln, den Soli in der Hinrunde noch spektakulär mit 5:4 bewzungen hatte. Als direkten Auftstiegskonkurrenten galt es nun, sich die Adlershofer vom Leibe zu halten. Micha konnte bei frühlingshaften Temperaturen auf einen 14-Mann-Kader zurückgreifen.

Es waren keine 10 Minuten gespielt, da stand es schon 0:2. Zunächst ein schöner Konter über rechts mit Treffer Direktabnahme, anschließend ein vertretbarer Elfmeter, den die Gäste sicher verwandelten. Zudem musste Nils mit Oberschenkelproblemen früh ausgewechselt werden, Raik rückte dafür auf in den Sturm. Der frühe Rückstand weckte Erinnerungen an das Hinspiel – heute allerdings sollte das Happy End ausbleiben. Soli stabilisierte sich Mitte der ersten Halbzeit ein Stück weit, um dann doch noch vor dem Pausenpfiff zwei weitere Treffer zu kassieren. Immer wieder spielten die Adlershofer über die Außenpositionen und fanden dabei erschreckend viel offene Räume vor – wie schon der RBC in der Vorwoche.

Im zweiten Durchgang traf ABC früh zum 0:5, was Daniel vor lauter Frust zu einem Tritt gegen den Pfosten verleitete, wobei er sich verletzte und ebenfalls ausgewechselt werden musste. An manchen Tagen passt einfach alles zusammen. Wohl im Gefühl der sicheren Führung ließen die Gäste zunehmend mehr zu und Soli kam zu einigen guten Gelegenheiten, wobei der Gästetorwart und zweimal die Latte im Wege standen. Einzig Rafa konnte nach sehr schönem Solo einen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:6 erzielen. Adlershof hatte weiterhin hochkarätige Konterchancen und verpasste es, einen noch höheren Sieg zu erzielen. Ein Sonntagsschuss aus 25 Metern sorgte mit dem Schlusspfiff für das 1:8.

Ab dem heutigen Tage dürften nur noch die kühnsten Optimisten Richtung Auftstieg gucken. Soli hatte in den letzten Saisons schon traditionell seine Probleme beim Hin- oder Rückrundenauftakt. Was sich in den letzten beiden Spielen ereignet hat, ist aber noch einmal eine deutliche Zuspitzung dieses Problems: sowohl RBC als auch ABC wirkten physisch zwei bis drei Klassen fitter und präsenter, sodass Soli nicht über den Kampf ins Spiel finden konnte. Es drängt sich die Frage auf, wie zukünftig auf derart lange Trainingspausen reagiert werden kann. Nächste Woche steht dann mit dem Derby gegen den Tabellenzweiten Rudower Kickers eine große Herausforderung bevor.

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Nächstes Spiel:
So., 21.4., 12h
Werner Seelenbinder-Sportpark
Rudower Kickers – SV Solidarität

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Rot-Schwarz geht die Puste aus

So, 7.4.2013, 14h
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität – RBC 0:8 (0:2)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Max C – Ulf, Simon, Karsten (60., Moritz) – Thies, Felix – Christian Lü., Nils, Rafa – Jan L.

+++ Tore +++
0:1 …
(und so weiter)

+++ Spielbericht +++
Nach langer wetterbedingter Pause hatte Soli heute den Spitzenreiter zu Gast. Leider war der Kader mit nur 11 Leuten extrem dünn besetzt, zur zweiten Halbzeit kam noch Moritz als Back-Up hinzu.

In Hälfte eins konnte Soli den Gästen durchaus Paroli bieten. Zwar fehlte es nach vorne an eigenen zwingenden Möglichkeiten, doch zumindest in der Defensive schlugen sich die Rot-Schwarzen gegen den souveränen Tabellenführer passabel. Erste Mitte der ersten Halbzeit gingen die Marzahner nach einem schnellen Konter über die rechte Seite mit 1:0 in Führung. Und direkt mit dem Halbzeitpfiff fiel – erneut über rechts – das zweite Gästetor.

In der zweiten Halbzeit machte sich langsam aber sicher der Kräfteverschleiß bei Soli bemerkbar. Das schnelle 0:3 brach den Glauben an eine Aufholjagd. Als beim Stande von 0:4 auch noch Rafa mit Platzwunde vom Platz musste und Soli den einzigen möglichen Wechsel bereits vollzogen hatte, waren die Gastgeber zu allem Überfluss auch noch in Unterzahl. RBC brachte seinerseits noch einige frische Spieler und spielte die Überlegenheit souverän aus, sodass es letztlich zu einem schmerzhaften 0:8-Endergebnis kam.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der extrem dünn besetzte Kader am heutigen Tag und die kaum vorhandenen Trainingsmöglichkeiten in den letzten Monaten sich deutlich bemerkbar machten. Zudem fehlte ein Aufbäumen gegen die starken Gäste und man hatte ab Mitte der zweiten Halbzeit das Gefühl, dass Soli nur noch dem erlösenden Schlusspfiff entgegen blickte. Gegen ABC ist nun dringend ein Erfolgserlebnis nötig.

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Rot-Schwarz lässt Punkte liegen in Steglitz

Samstag, 2.3.2013, 11h
Sochos-Sportanlage

SG Akazie – SV Solidarität 3:2 (1:1)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Max C – Raik, Severin, Ulf – Christian Le., Moritz, Thies (60., Felix) – Nils, Jannis – Jan L.

+++ Tore +++
0:1 Jan L. (Jannis)
1:1 …
2:1 …
3:1 …
3:2 Felix (Christian Le.)

+++ Spielbericht +++
Soli reiste mit breiter Brust nach Steglitz und hatte es auf das Erobern der Tabellenführung abgesehen, wenn auch nur für eine Nacht. Im Hinspiel hatte es einen relativ souveränen 3:1-Erfolg gegeben und Akazie stand vor dem heutigen Spiel im Tabellenkeller. Micha konnte bei noch immer winterlichen Temperaturen nur auf 12 Spieler zurückgreifen, darunter nach langer Zeit auch wieder Felix. Dagegen fehlte unter anderem die Flügelzange, bestehend aus Rafa und Christian Lü., sowie Armin, der die komplette Rückrunde in Schweden verbringen wird.

In Halbzeit Eins entwickelt sich zunächst ein wenig hochklassiges Spiel. Beiden Teams merkte man die lange Pause an, wobei Soli trotzdem etwas organisierter und zielstrebiger wirkte. Als logische Folge erzielte Jan L. nach schönem Zuspiel von Jannis die zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente 0:1-Führung. Allerdings verpassten es die Gäste bei durchaus passablen Gelegenheiten, noch ein oder zwei weitere Tore zu erzielen. So kam, was kommen musste: Der wirklich einzige konstruktive Angriff der ansonsten sehr holprigen Akazie-Offensive in Durchgang Eins führte prompt zum Ausgleich, Daniel im Tor konnte gegen den durchgestarteten Stürmer nichs mehr ausrichten – 1:1 zur Pause.

In Halbzeit zwei ging Soli dann zunehmend der Spielfluss verloren, sei es aufgrund schwindender Kondition und/oder mangelnder Eingespieltheit nach langer Spiel- und Trainingspause. Akazie hingegen zog inzwischen ein gefälliges Konterspiel auf und kam nach einer Unachtsamkeit in der Soli-Defensive zum 2:1. Spätestens als Akazie wenig später per Aufsetzer zum 3:1 traf, stand das Spiel auf dem Kopf. Soli versuchte sich in Spiel zurückzukämpfen, ließ dabei aber häufig die nötige Ruhe und Präzision im Angriff vermissen. Der eingewechselte Felix traf zwar ca. 10 Minuten vor Schluss per Kopf noch zum 3:2, zu mehr reichte es aber nicht mehr für die enttäuschten Gäste.

Wie so oft zum Hin- oder Rückrundenauftakt verspielte Soli heute einen wichtigen Dreier gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner. Angesichts der zweiten Halbzeit fiel der Sieg für die Gastgeber letztlich nicht unverdient aus. Soli muss sich selbst vorwerfen, in Hälfte Eins nicht deutlicher für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Nun müssen die Punkte dafür umso mehr in den nächsten Wochen gegen direkte Konkurrenten geholt werden, um im Aufstiegsrennen dabei zu bleiben. Gegen die Berliner Jungs besteht dazu am 24.3. die nächste Gelegenheit.

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So kann man es auch machen. (17)

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Rot-Schwarz triumphiert auf schneeweissem Grund

Sa, 1.12.2012, 12h
Friedrich Ebert Stadion, Bosestr. 21, 12103 Berlin

FC Flughafen Tempelhof – SV Solidarität 2:3 (2:2)

+++ Aufstellung +++
Max vS – Max C, Raik (75., Karsten), Severin, Jannis, Moritz , Thomas, Christian Le (46., Daniel), Rafa, Armin, Jan L.

+++ Tore +++
0:1 …
1:1 Severin (Jan L.)
1:2 Armin
2:2 …
2:3 Raik

Besonderes Vorkommnis: Ein Tempelhofer (Nr.23) sieht nach einer Tätlichkeit gegen Jan L. in der 80. Minute glatt rot. Der Platz war schneebedeckt aber bespielbar.

+++ Spielbericht +++
Soli war von dem engen Spiel bei Tempelhof in der vergangenen Saison gewarnt, dass der Gegner, obwohl nur 7 Punkte auf dem Konto und tabellarisch weit hinter den eigenen Erwartungen stehend, keineswegs zu einem lockeren Hinrundenausklang angetreten war. Beleg dafür waren die gefühlten 17 Auswechselspieler an der Seitenlinie. Dagegenhalten war also die Devise. Bei Rot-Schwarz blieb erst einmal Breitner-Daniel draussen und Karsten hatte sich nach überstandenen Umzug zur zweiten Hälfte angekündigt.

Aufgelaufen wurde in der gewohnten defensiven Aufstellung mit eine Spitze (Jan L.) und Vorstopper (Severin). Auf schneeweissem Grund fing Soli stark an und die Partie bot gleich in den Anfangsminuten ein echtes Highlight. Pfosten von Jan L. Schade Schokolade. Leider nicht drin. Die starke Anfangsphase wurde dann von einer Ecke, die einige Solispieler im Seitenaus sahen und sich dadurch einen Sekundenschlaf gönnten, ad absurdum geführt. 1:0 für Tempelhof. Soli antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft 2 Minuten später mit einem schönen Angriff, den Severin in der Mitte eiskalt veredelte. Hut ab.Soli blieb am Drücker und erarbeitete sich das 2:1 durch Arminho, der den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in die linke Torwartecke schob. Juhu! Severin hatte durch einen platzierten Kopfball sogar noch die Chance auf den Doppelpack aber der FCF-Keeper konnte den Ball entschärfen. Wer dachte, dass jetzt Soli so richtig Fahrt aufnehmen würde, wurde leider eines besseren belehrt. Durch eine scharf hereingebrachte Ecke glich Tempelhof wieder aus. So ein Mist. Immer diese Standards…leicht enttäuscht, da man eigentlich die bessere Mannschaft gewesen ist, ging es zum Pausentee.

Anfang der zweiten Halbzeit kam Breitner-Daniel für Christian Le, der eine solide Leistung auf der linken Aussenbahn bot. Die zweite Halbzeit fing wie die erste an: Soli war die bessere Mannschaft. Diesen mal belohnte sich aber die kreuzköllner Truppe. Raik, der mal wieder die Verteidigerposition im Sinne von Dani Alves interpretierte und einige gute Vorstöße hatte, schoss aus halbrechter Position über den FCF-Keeper das Leder ins Tor. Bien fait. Soli war gewillt das entscheidende 4:2 zu machen aber vorne fehlte es des öfteren an der nötigen Präzision auf dem rutschigen Kunstrasen. Das zum Teil umgesetzte Pressing war hingegen lobenswert aber nicht von Erfolg gekrönt. So konnte sich Tempelhof ein wenig befreien und nach 15 Minuten auf Augenhöhe entwickelte sich in der Schlussphase die solitypische Zitterpartie. Raik hatte in der ersten HZ schon gelb gesehen wurde daher ausgewechselt. Für ihn kam Karsten rein.Tempelhof bekam einige Ecken und Freistöße, die zum Glück aber alle entschäft werden konnten. Eine Weiterentwicklung zur ersten Halbzeit. Tempelhof verstand es immer wieder durch Beschwerden und Krümmungsübungen am Boden die gewollte Unruhe in die Partie zu tragen.

Fazit: Ein gelungenes Hinrundenfinale. Rot-Schwarz war die bessere Mannschaft. Soli war näher an dem 4:2 als Tempelhof an dem 3:3 und ließ sich ausser in den letzten 15 Minuten nicht all zu sehr aus der Ruhe bringen. Die gute Denfensivleistung aller Mannschaftsteile war das Fundament für das Einfahren der 3 Punkte. Max musste im gesammte Spiel nur einen gefährlichen Schuss abwehren, da der FCF es eher auf die klassische Art mittels hoher Bälle versuchte oder im Abschluss nicht die nötige Cleverness bewies. Soli erwies sich als wahrer Angstgegner und hat wohl dem FCF empfindlich die Weihnachtsfeier versaut. Nach einer aufstiegsreifen Serie von 16 Punkten in 6 Spielen darf wohl geträumt werden. Auch, wenn Trainer Hammerbacher das nicht gerne liest ;).Soli hat sich oben eingenistet und darf mit 3-4 weiteren Mannschaften an der Seite von Durchmarschkandidat RBC auf den begehrten 2. Platz schielen. Die Rückrunde wird zeigen, ob wir genug Substanz haben. Soli Forza Soli und alles weitere am 8.12. bei der Weihnachtsfeier!

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