Aufholjagd wird belohnt

So., 1.9.2013, 12h
SV Solidarität – Grasshoppers Tegel 4:2 (0:1)

+++ Aufstellung +++
Max – Ulf, Felix, Max W., Raik – Christian Le., Armin, Severin, Christian Rü. – Nils, Jan

+++ Tore +++
0:1 …
0:2 …
1:2 Nils (Raik)
2:2 Nils (Armin)
3:2 Severin
4:2 Jan (Raik)

+++ Spielbericht +++
Nach dem 1:9 in Marzahn bekam Soli am 2. Spieltag besuch von einem alten Bekannten: Grasshoppers Tegel war in der Vergangenheit oft Gegner bei Freundschaftsspielen oder bei der Copa San Rafael, heute nun gab es ein Aufeinandertreffen in der Liga. Aufgrund zahlreicher Ausfälle hatte Soli leider wieder Mühe und Not, ein vollständiges Team zu mobilisieren. Zum Glück sprang kurzfristig Christian Rüggeberg a.k.a. „Rüggi“ ein und Raik lief trotz erst kürzlich überstandener Magen-Darm-Grippe auf. Außerdem kam Stand-By-Soli Karsten als 12.Mann hinzu. Er kam zwar 90 Minunten lang nicht über seine Doppelrolle als Linienrichter und Cheerleader hinaus, trug aber durch kluge und unaufgeregte Entscheidungen an der Seitenlinie zum Gelingen eines denkwürdigen Fussballnachmittages bei.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist relativ schnell erzählt. Soli spielte passablen Fussball, versäumte es allerdings, dies in Tore umzumünzen. Unter anderem scheiterte Rüggi an der Latte. Tegel hingegen schien etwas überrascht zu sein von den Gastgebern, hatte seinerseits aber auch eine Großchance, die Raik auf der Torlinie klärte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann ein Zweikampf von Raik mit einem Gästestürmer: Der Schiedsrichter entschied aus gut 18 Metern halblinker Position fragwürdigerweise auf Freistoß für Tegel. Deren Freistoßspezialist brachte das Leder präzise und kraftvoll im langen Eck unter – 0:1 zur Pause.

Zur Halbzeit herrschte Einigkeit in der Kabine, dass man einfach nur so weiterspielen müsse wie bisher. Auch deutete sich schon an, dass Soli den Gästen konditionell wohl überlegen war. Mit der ersten gefährlichen Aktion baute Tegel dann allerdings die Führung auf 0:2 aus. Ein simpler Hackentrick im Strafraum und plötzlich stand ein Grasshoppers-Stürmer frei vor Max und schob ein. Soli reagierte umgehend mit dem Anschlusstreffer: Raik schickte mit einem langen Ball über die Abwehr Nils auf die Reise, der den Ball irgendwie am herausgeeilten Torwart vorbeistocherte – nur noch 1:2 nach ca. 55 Minuten. Wenig später wurde ein möglicher Ausgleichstreffer aberkannt, weil der Tegel-Keeper im Strafraum attackiert worden sein sollte. Dann ein Angriff über die linke Seite, Armin steckte durch zu Nils, der das Leider aus halblinker Position im Strafraum am Keeper vorbei in den Winkel des langen Ecks zum hochverdienten 2:2- Ausgleich zirkelte. Während Tegel in dieser Phase geschockt wirkte, drehten die Rot-Schwarzen nun weiter auf. Severin war dann zum 3:2 aus kurzer Distanz erfolgreich, indem er im Getümmel nach einer Ecke am schnellsten reagierte und den Ball samt Keeper ins Netz drosch. Die Vorentscheidung fiel dann durch Jan, der per Kopf nach einer Raik-Ecke zum 4:2 traf – eine echte Lesener-Koproduktion! Tegel wehrte sich in der Schlussphase gegen die Niederlage und beklagte zwei strittige Schiedsrichter-Entscheidungen. Gleichzeitig hatten die Gäste Glück, dass Soli aus den Kontersituation nicht mehr machte.

Festzuhalten bleibt ein starke Moral bei Soli. Alle 11 Spieler hielten 90 Minuten durch und gaben sich nach dem 0:2-Rückstand nicht auf. Spielerisch und taktisch zeigte sich, dass die Inhalte aus Training und Mannschaftsansprache immer besser umgesetzt wurden. Bleibt trotzdem zu hoffen, dass die Beteiligung in den nächsten Wochen an den Spieltagen wieder steigt.

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Tabelle – Archiv

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Über Solidarität FZ/Tasmania

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