Aufwärtstrend trotz erneuter Pleite

So., 21.4., 12h
Rudower Kickers – SV Solidarität 5:2 (4:2)

+++ Aufstellung +++
Max vS – Henryk, Raik, Felix, Simon – Severin, Thies – Nils (75., Florian), Jannis (60., Ulf), Rafa – Jan L.

+++ Tore +++
1:0 …
2:0 …
3:0 …
3:1 Jannis
3:2 Felix (Elfmeter, Severin)
4:2 …
5:2 …

+++ Spielbericht +++
Nach den zum Teil desaströsen Leistungen der letzten Wochenenden stand heute das Derby gegen die Rudower Kickers bevor. Hatte Soli in der Hinrunde noch knapp gewonnen, gingen die Rot-Schwarzen diesmal angesichts der jüngsten Verfassung als Außenseiter in die Partie. Coach Micha musste leider passen, der Mannschaftsrat sprang dafür ein und entschied sich – wohl auch mit Blick auf die kommende Saison – für ein Experiment in der Defensive: Soli lief erstmals mit einer Viererkette auf.

Systemwechsel hin oder her, wie in den letzten Partien gewohnt lag Soli auch diesmal in kürzester Zeit mit 0:3 hinten. Zunächst sorgte ein langer Ball (war es sogar der Torwart-Abstoß?) dafür, dass ein Kickers-Stürmer frei vor Max auftauchte und aus kurzer Distanz traf. Wenig später traf dann ein Rudower von der Strafraumkante in den Winkel zum 2:0. Nach einem diskussionswürdigen Einsatz gegen Felix war dann erneut ein Stürmer der Hausherren durch, versetzte noch zwei Verteidiger und traf gegen die Laufrichtung von Max zum 3:0. Im Unterschied zu den letzten Spielen ließ Soli diesmal aber eine deutlich Reaktion folgen. Rot-Schwarz erhöhte den Druck und hatte nach ca. 20 Minuten das Spiel komplett unter Kontrolle. Den Anschlusstreffer zum 3:1 erzielte Jannis aus spitzem Winkel und kurzer Torentfernung. Anschließend wurde Severin nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen von den Beinen geholt – den fälligen Elfmeter platzierte Felix knapp unter die Latte zum 3:2. Soli war nun drauf und dran, die Partie umzudrehen. Umso ärgerlicher, dass kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Kopfballverlängerung nach einer Freistoßflanke die Gastgeber überraschend mit 4:2 in Front brachte.

Kurz nach Wiederanpfiff trafen die Gastgeber aus dem Strafraumgewusel heraus zum in diesem Augenblick schmeichelhaften 5:2. Soli ließ in der Defensive eigentlich nicht besonders viel zu, die Rudower hatten aber heute eine sehr gute Chancenverwertung. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie an Tempo und es war irgendwann abzusehen, dass Soli die drei Tor nicht mehr aufholen würde. Trotzdem zeigten die Rot-Schwarzen Moral und gestalteten das Spiel in der zweiten Halbzeit absolut ausgeglichen. In der Schlussviertelstunde gab dann noch Florian sein Debut.

Festzuhalten bleibt, dass Soli heute wesentlich präsenter wirkte als noch zuletzt. Das Zusammenspiel wirkte deutlich verbessert und die neue Spielformation mit der Viererkette zeigte sich – abgesehen von der Anfangsviertelstunde – als vielversprechende Alternative für die Zukunft. Soli muss nun in den kommenden Wochen gegen die Mannschaften aus den mittleren und unteren Tabellenregionen fleißig Punkte sammeln, um eine versöhnliche Platzierung zum Saisonende zu erreichen. Der Aufstieg dürfte zwar spätestens nach der erneuten Niederlage gegen einen Mitkonkurrenten am heutigen Tage kein Thema mehr sein. Gleichzeitig ist aber trotz der Niederlage wieder der Spaß am Spiel zurückgekehrt. Am kommenden Sonntag sind dann unsere Freunde von Schwarz-Weiß Neukölln zu Gast.
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