Rot-Schwarz triumphiert auf schneeweissem Grund

Sa, 1.12.2012, 12h
Friedrich Ebert Stadion, Bosestr. 21, 12103 Berlin

FC Flughafen Tempelhof – SV Solidarität 2:3 (2:2)

+++ Aufstellung +++
Max vS – Max C, Raik (75., Karsten), Severin, Jannis, Moritz , Thomas, Christian Le (46., Daniel), Rafa, Armin, Jan L.

+++ Tore +++
0:1 …
1:1 Severin (Jan L.)
1:2 Armin
2:2 …
2:3 Raik

Besonderes Vorkommnis: Ein Tempelhofer (Nr.23) sieht nach einer Tätlichkeit gegen Jan L. in der 80. Minute glatt rot. Der Platz war schneebedeckt aber bespielbar.

+++ Spielbericht +++
Soli war von dem engen Spiel bei Tempelhof in der vergangenen Saison gewarnt, dass der Gegner, obwohl nur 7 Punkte auf dem Konto und tabellarisch weit hinter den eigenen Erwartungen stehend, keineswegs zu einem lockeren Hinrundenausklang angetreten war. Beleg dafür waren die gefühlten 17 Auswechselspieler an der Seitenlinie. Dagegenhalten war also die Devise. Bei Rot-Schwarz blieb erst einmal Breitner-Daniel draussen und Karsten hatte sich nach überstandenen Umzug zur zweiten Hälfte angekündigt.

Aufgelaufen wurde in der gewohnten defensiven Aufstellung mit eine Spitze (Jan L.) und Vorstopper (Severin). Auf schneeweissem Grund fing Soli stark an und die Partie bot gleich in den Anfangsminuten ein echtes Highlight. Pfosten von Jan L. Schade Schokolade. Leider nicht drin. Die starke Anfangsphase wurde dann von einer Ecke, die einige Solispieler im Seitenaus sahen und sich dadurch einen Sekundenschlaf gönnten, ad absurdum geführt. 1:0 für Tempelhof. Soli antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft 2 Minuten später mit einem schönen Angriff, den Severin in der Mitte eiskalt veredelte. Hut ab.Soli blieb am Drücker und erarbeitete sich das 2:1 durch Arminho, der den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in die linke Torwartecke schob. Juhu! Severin hatte durch einen platzierten Kopfball sogar noch die Chance auf den Doppelpack aber der FCF-Keeper konnte den Ball entschärfen. Wer dachte, dass jetzt Soli so richtig Fahrt aufnehmen würde, wurde leider eines besseren belehrt. Durch eine scharf hereingebrachte Ecke glich Tempelhof wieder aus. So ein Mist. Immer diese Standards…leicht enttäuscht, da man eigentlich die bessere Mannschaft gewesen ist, ging es zum Pausentee.

Anfang der zweiten Halbzeit kam Breitner-Daniel für Christian Le, der eine solide Leistung auf der linken Aussenbahn bot. Die zweite Halbzeit fing wie die erste an: Soli war die bessere Mannschaft. Diesen mal belohnte sich aber die kreuzköllner Truppe. Raik, der mal wieder die Verteidigerposition im Sinne von Dani Alves interpretierte und einige gute Vorstöße hatte, schoss aus halbrechter Position über den FCF-Keeper das Leder ins Tor. Bien fait. Soli war gewillt das entscheidende 4:2 zu machen aber vorne fehlte es des öfteren an der nötigen Präzision auf dem rutschigen Kunstrasen. Das zum Teil umgesetzte Pressing war hingegen lobenswert aber nicht von Erfolg gekrönt. So konnte sich Tempelhof ein wenig befreien und nach 15 Minuten auf Augenhöhe entwickelte sich in der Schlussphase die solitypische Zitterpartie. Raik hatte in der ersten HZ schon gelb gesehen wurde daher ausgewechselt. Für ihn kam Karsten rein.Tempelhof bekam einige Ecken und Freistöße, die zum Glück aber alle entschäft werden konnten. Eine Weiterentwicklung zur ersten Halbzeit. Tempelhof verstand es immer wieder durch Beschwerden und Krümmungsübungen am Boden die gewollte Unruhe in die Partie zu tragen.

Fazit: Ein gelungenes Hinrundenfinale. Rot-Schwarz war die bessere Mannschaft. Soli war näher an dem 4:2 als Tempelhof an dem 3:3 und ließ sich ausser in den letzten 15 Minuten nicht all zu sehr aus der Ruhe bringen. Die gute Denfensivleistung aller Mannschaftsteile war das Fundament für das Einfahren der 3 Punkte. Max musste im gesammte Spiel nur einen gefährlichen Schuss abwehren, da der FCF es eher auf die klassische Art mittels hoher Bälle versuchte oder im Abschluss nicht die nötige Cleverness bewies. Soli erwies sich als wahrer Angstgegner und hat wohl dem FCF empfindlich die Weihnachtsfeier versaut. Nach einer aufstiegsreifen Serie von 16 Punkten in 6 Spielen darf wohl geträumt werden. Auch, wenn Trainer Hammerbacher das nicht gerne liest ;).Soli hat sich oben eingenistet und darf mit 3-4 weiteren Mannschaften an der Seite von Durchmarschkandidat RBC auf den begehrten 2. Platz schielen. Die Rückrunde wird zeigen, ob wir genug Substanz haben. Soli Forza Soli und alles weitere am 8.12. bei der Weihnachtsfeier!

Tabelle – Archiv

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