Rot-Schwarz marschiert weiter

So, 25.11.2012, 14h
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität – Rot-Weiß Spandau 4:1 (2:0)

+++ Aufstellung +++
Max vS – Max C – Karsten, Severin, Ulf – Moritz (55., Henryk), Thomas – Christian Lü, Armin, Daniel (65., Jan L.) – Nils (70. Christian Le)

+++ Tore +++
1:0 Nils
2:0 Armin
2:1 …
3:1 Jan L. (Armin)
4:1 Armin (Elfmeter, Christian Lü)

Besonderes Vorkommnis: Armin scheitert per Elfmeter am Aluminium (ca. 30. Minute)

+++ Spielbericht +++
Nachdem Soli in der vergangenen Saison unter anderem durch die Skandal-trächtige 4:6-Niederlage in Spandau den Aufstieg verspielt hatte, musste Micha bei der Kabinenansprache heute nicht besonders kreativ werden. Allein diese Erinnerung ließ jeden einzigen Solisten bei winterlich-trübem Wetter bis in die Haarspitzen motiviert auflaufen.

Micha schickte die Rot-Schwarzen trotz Favoriten-Stellung auf dem Papier mit der aus den Spitzenspielen bekannten taktischen Defensiv-Variante ins Rennen. Soli startete feldüberlegen und ging nach ca. 15 Minuten durch einen Flachschuss von Nils von der Strafraumkante aus verdient mit 1:0 in Führung. Mitte der zweiten Halbzeit hatte Armin per Elfmeter die Chance zum 2:0. Der Torwart lag schon in der falschen Ecke, zum Entsetzen des Soli-Anhangs ging der Ball aber an den rechten Pfosten. Mund abputzen und weitermachen dachte sich Arminho anschließend und traf kurz vor der Pause dann doch noch aus kurzer Distanz zum 2:0, ein Spandauer hatte ihm den Ball mustergültig aufgelegt.

In der zweiten Halbzeit ließ Soli zu Beginn einige gute Chancen liegen. Anstatt die drei Punkte unter Dach und Fach zu bringen, verkürzten die Gäste per Kopf auf 2:1. Zudem erzielten sie einen weiteren Treffer, den der Schiedsrichter aber wegen Abseits-Position nicht anerkannte. Das Spiel stand in dieser Phase auf der Kippe, bis der eingewechselte Jan L. nach schönem Zuspiel von Arminho eiskalt gegen den herauseilenden Spandauer Keeper einschob. 3:1, das wars! Das 4:1 erzielte dann Armin, der sein drohendes Elfmeter-Trauma per Expositionstherapie in Eigenregie überwand. Christian Lü war zuvor von einem Spandauer gelegt worden. Überhaupt zeigten sich die Spandauer mit zunehmer Spieldauer immer mehr von ihrer unschönen Seite. Zwei Gästespieler gingen noch mit Gelb-Rot runter.

Am Ende stand somit ein verdientes 4:1. Soli kann den Trend der letzten Wochen aufrechterhalten und klopft mit 13 Punkten aus den letzten 5 Spielen nun endgültig oben an. Nach den permanenten Meckereien und Pöbeleien fragte sich abgesehen davon so mancher, ob er Rot-Weiß etwa noch unsympathischer finden sollte als Schwarz-Weiß. Es ist also für Diskussionsstoff gesorgt auf der am 8. Dezember anstehenden Weinachsfeier. Vorher gilt es aber noch einmal die Stiefel zu schnüren und dem FC Flughafen Tempelhof zu demonstrieren, wer sein einzig wahrer Angstgegner ist und bleiben wird. Forza Soli!

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Tabelle – Archiv

Nächstes Spiel:
Sa, 1.12.2012, 12h (Treffen: 11h)
FC Flughafen Tempelhof – SV Solidarität

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Über Solidarität FZ/Tasmania

Soli: Kreuzköllner Club, heller Stern am Berliner Freizeitligahimmel
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