Rot-Schwarz greift oben an

Sonntag, 11.11.2012
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität – FFC Grün Weiß   7:3 (2:1)

+++ Aufstellung +++
Max v.S. – Max C. – Arne, Raik – Moritz (65., Severin) – Rafa, Jannis (65., Christian Le.), Thies, Christian Lü. – Nils, Jan L. (88., Ulf)

+++ Tore +++
1:0 Jan L. (Raik)
2:0 Thies
2:1 … (Elfmeter)
3:1 Jan L. (Christian Lü.)
4:1 Moritz (Nils)
5:1 Moritz (Nils)
5:2 …
5:3 …
6:3 Christian Lü. (Raik)
7:3 Christian Le. (Rafa)

+++ Spielbericht +++
Soli wollte heute endgültig das obere Tabellendrittel angreifen, mit dem FFC Grün Weiß 1976 aus Reinickendorf war ein vermeintlich schlagbarer Gegner angereist. Micha wich von der in den vergangenen Wochen gegen stärkere Gegner praktizierten Defensiv-Taktik ab und brachte zwei Zehner und zwei Stürmer.

In der ersten Halbzeit legte Soli nach kurzen Startproblemen ein gutes Spiel hin. Eine ganze Reihe von guten Chance wurde zunächst knapp vergeben und Soli hatte Glück, dass ein Gästestürmer, der nach einem Missverständnis in der Abwehr vollkommen frei vor dem Tor auftauchte, die Nerven verlor und deutlich am Tor vorbeischoss. So ging Soli dann mit 1:0 in Führung durch Jan L., der ausgerechnet die schwierigste seiner Chancen zu einem sehenswerten Treffer nutzte: Einen langen Ball von Raik nahm er an der Strafraumgrenze mit der Brust an und hämmerte das Leder per Volley-Schuss über den Keeper hinweg ins lange Eck. Schönes Ding! Soli war nun weiter am Drücker und erhöhte durch Thies, der im Strafraum-Gewusel am schnellsten schaltete, auf 2:0. Kurz vor der Halbzeit entschied der recht kleinlich pfeifende Schiedsrichter dann zur allgemeinen Überraschung auf Elfmeter für die Gäste, Jannis sollte sich angeblich aufgestützt haben. Ein Gäste-Spieler versenkte den Ball souverän gegen Max v.S., der nach längerer Zeit mal wieder im Kasten stand. Das 2:1 zur Halbzeit war für die Gäste angesichts der Spielanteile und Torchancen sehr schmeichelhaft.

Soli kam ohne Wechsel aus der Kabine und wollte nun schnell für Klarheit sorgen. Und so sollte es auch geschehen: Erneut Jan L. war per Kopf zum 3:1 zur Stelle, Christian Lü. hatte schön per Flanke aufgelegt. Wenig später schlug dann die große Stunde von Soli-Kampfschwein Moritz, der innerhalb weniger Minuten einen Doppelpack hinlegte, jeweils aus halbrechter Position im Strafraum und aufgelegt von Nils. 5:1 hieß es nun also und man hätte denken können, das Spiel sei nun gelaufen. Die Reinickendorfer gaben aber nicht auf und kamen durch eine Unachtsamkeit in der Soli-Hintermannschaft zum 5:2. Spätestens, als die Gäste dann nach ungefähr 70 Minuten per Freistoß flach ins Eck auf 5:3 verkürzten, war klar, dass noch einmal alle Konzentration gefragt sein würde. In diese Phase fiel auch der Doppelwechsel bei Soli: Christian Le. und Severin kamen für Jannis und Moritz. Raik, der heute erneut in der Abwehr spielte und nach Spielschluss seine Begeisterung für diese Position ausdrückte („Das gibt eine unheimliche Befriedigung, wenn du da hinten Mann gegen Mann die Bälle klärst!“), zeigte Qualitäten eines modernen Außenverteidigers, indem er  von rechts mit einer Maßflanke Christian Lü. bediente, der aus kurzer Distanz zum 6:3 in den Winkel köpfte. Jetzt war die Sache gelaufen. Einen Konter kurz vor Schluss konnte Soli noch zum 7:3 nutzen: Rafa legte quer und Christian Le. erzielt sein persönliches Debut-Tor für Soli.

Am Ende war es also ein standesgemäßer und hochverdienter Sieg, mit dem Soli seine Ambitionen auf die oberen Tabellenrängen untermauerte, auf denen es mittlerweile sehr eng zugeht. Einzig Mitte der zweiten Halbzeit, als es zwischenzeitlich noch einmal eng wurde, war etwas zu wenig Ordnung im Soli-Spiel. Es wird spannend, ob Soli auch die letzten zwei Spiele vor der Winterpause erfolgreich gestalten kann. In zwei Wochen kommt Rot-Weiß Spandau an die Oderstraße, gegen die Soli noch eine offene Rechnung aus der vergangen Rückrunde zu begleichen hat (Stichwort 6:4…).

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Tabelle – Archiv

Nächstes Spiel:
Sonntag, 25.11.2012 14.00h (Treffen: 13.00h)
Werner Seelenbinder Sportpark
SV Solidarität – Rot-Weiß Spandau

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Über Solidarität FZ/Tasmania

Soli: Kreuzköllner Club, heller Stern am Berliner Freizeitligahimmel
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