Fünf Minuten fehlen für die Überraschung

Sonntag, 30.9.12
Rasenplatz Franz-Stenzer-Straße (Marzahn)

RBC Berlin – SV Solidarität 5:3 (2:2)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Karsten, Max, Arne, Ulf (Moritz) – Severin, Armin – Christian, Nils (André), Rafa (Thies) – Jan L.

+++ Tore +++
1:0 …
1:1 Armin (Nils)
1:2 Christian (Rafa)
2:2 …
3:2 …
3:3 Armin (Jan L.)
4:3 …
5:3 …

+++ Spielbericht +++
Mit der Reise zum Tabellenführer RBC Berlin nach Marzahn stand für den SV Soli eine schwere Aufgabe bevor. Die Gastgeber hatten bisher alle drei Saisonspiele gewonnen, größtenteils als Kantersiege. Soli dagegen wollte an die gute Leistung gegen Akazie anknüpfen und sich so teuer wie möglich verkaufen. Um die dafür notwendige Stabilität in der Abwehr zu erreichen, wurde das System mit zwei Flügelstürmern zugunsten eines weiteren Abwehrspielers geopfert.

In der ersten Halbzeit hatte RBC zwar mehr Spielanteile, kam aber angesichts der massiven Soli-Defensive nicht all zu oft gefährlich zum Abschluss. So versuchten es die Hausherren häufig mit Schüssen von der Strafraumgrenze, wenn sich dann doch mal eine Lücke bot. So auch in der ca. 10. Minute, als der RBC-Spielmacher mit links flach ins Eck abzog – 1:0. Wer aber dachte, jetzt würde das Spiel seinen standesgemäßen Verlauf nehmen, der sah sich getäuscht. Soli bemühte sich immer wieder um schnell und zielstrebig vorgetragene Konter – mit Erfolg: Über Rafa und Jan landete der Ball bei Nils, der den Ball im Strafraum annahm und in den Lauf des durchgestarteten Armin spitzelte, der den Ball überlegt zum 1:1-Ausgleich in die Ecke drückte. Und es kam sogar noch besser: Im dritten Anlauf einer Ecke durch Rafa passierte der Ball flach den Strafraum, Christian lauerte am langen Pfosten und traf zum 1:2. Soli hatte noch die eine oder andere passable Chance in der Folgezeit, konnte die Führung aber leider nicht ausbauen. Stattdessen traf RBC mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:2. So ging es dann in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff wechselte Micha Ulf und Nils aus, dafür kamen Moritz und André. Wenig später stand es 3:2 für die Hausherren, die den Druck in Durchgang zwei etwas erhöhten. Soli hatte aber die passende Antwort parat: Ein schneller Konter durch die Mitte, Jan L. passte auf Armin, der seinen zweiten Treffer erneut souverän gegen den herausgeeilten Torwart erzielte – 3:3 nach ca. 60 Minuten. Mit etwas besserer Chancenverwertung hätten die Rot-Schwarzen in der Folgezeit sogar erneut in Führung gehen können, gleichzeitig lag aber auch ständig die Gefahr des erneuten Rückstandes in der Luft. Als es dann fast schon danach aussah, dass Soli den Gastgebern die ersten Punktverluste in einem Ligaspiel seit 25 (?) Partien zufügen würde, schlug RBC dann doch noch zu. Eine langer Ball wurde über Max und Karsten hinweg verlängert, der RBC-Stürmer hatte dies geahnt, sprintete in die Lücke und traf zum umjubelten 4:3 in der 85. Minute. In den verbleibenden Minuten versuchte Soli trotz schwindender Kräfte nochmal alles nach vorne zu werfen und fing sich dabei noch einen Konter zum 5:3-Endstand.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Soli – besonders in Halbzeit eins – das Spiel gegen den hohen Favoriten recht ausgeglichen gestalten konnte. RBC ließ allerdings über neunzig Minuten den Ball ökonomischer laufen, während Soli vor allem kämpferisch gut dagegen hielt. So ließen mit zunehmendem Spielverlauf Kraft und Konzentration bei Soli nach, um offensiv noch etwas zu bewirken. Der späte Zeitpunkt der RBC-Treffer war zwar sehr ärgerlich, trotzdem war der Sieg insgesamt nicht unverdient. Sollte es Soli gelingen, in den folgenden Spielen ähnliche Leistungen abzurufen, dürften sich die Rot-Schwarzen bald aus dem Tabellenkeller verabschieden. In drei Wochen steht mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Adlershofer BC die nächste schwere Aufgabe bevor.

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Tabelle – Archiv

Nächstes Spiel:
So, 21.10.2012, 11.50h (Treffen: 10.50h)
Lohnauer Steig KR1 // Lohnauer Steig 17 // 12489 Berlin
Adlershofer BC – SV Soli

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Über Solidarität FZ/Tasmania

Soli: Kreuzköllner Club, heller Stern am Berliner Freizeitligahimmel
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