Da ist der Dreier!

So, 23.9.
Werner Seelenbinder-Sportpark

SV Soli – SG Akazie 3:1 (2:0)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Ulf (Henryk), Arne, Karsten – Christian (Manu), Severin, Jannis, Rafa – Armin, Nils – Jan L.

+++ Tore +++
1:0 Jan L. (Nils)
2:0 Jan L. (Rafa)
2:1 …
3:1 Jan L. (Arne)

+++ Spielbericht +++
Mit bisher zwei Niederlagen im Gepäck musste für Soli ein Sieg hier, um den totalen Fehlstart abzuwenden. Die Gastmannschaft SG Akazie kam hingegen als bisher noch ungeschlagenes Team nach Neukölln. Soli hatte zwei Debuts zu feiern: zum einen spielte Arne zum ersten Mal auf der für ihn ungewohnten Position des Liberos (Max C war ausgefallen) und machte einen souveränen Job. Sein allererstes Spiel für Soli machte zudem Jan, der im Sturmzentrum wirbelte.

In der Anfangsphase gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen. Soli legte konzentriert los und war zunächst darauf bedacht, gut organisiert zu stehen und nach den letzten Pleiten wieder Sicherheit ins Spiel zu bringen. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff ging Soli dann direkt in Führung: Nils lupfte den Ball an der Strafraumgrenze Richtung Tor, wo Jan goldrichtig stand und flach zum 1:0 einschob. Und Mitte der ersten Halbzeit war es erneut Jan, der eine schnell vorgetragene Kombination über die linke Seite abschloß. Rafa war noch am Torwart gescheitert, dessen Abwehr verwertete Jan per Kopfball-Abstauber zum 2:0. Die Gäste hatten chancentechnisch nicht allzu viel entgegenzusetzen, lediglich kurz vor der Pause trafen sie einmal per Kopf das Lattenkreuz. Sie hatten sich die Partie heute wohl etwas einfacher vorgestellt und ein Akazie-Spieler hielt in einer Mischung aus Verwunderung und Ärger treffend fest: „Ey, die spielen besser als wir!“

In der Halbzeitansprache forderte Micha eine Druckphase und das vorentscheidende dritte Tor in der Anfangsviertelstunde. Das schnelle Tor fiel dann auch, allerdings für die Gäste: aus relativ spitzem Winkel zog ein Akazie-Spieler ab, der Ball mogelte sich durch einige Abwehrbeine hindurch und kullerte irgendwie ins lange Ecke – nur noch 2:1. Die Gäste gewannen in dieser Phase deutlichen Auftrieb und gestalteten das Spiel ausgeglichen, ohne allerdings zu wirklich zwingenden Torchancen zu kommen. Das 3:1 durch Jan, der nach langem Freistroß von Arne richtig spekuliert hatte und den Keeper – erneut per Kopf – überlupfte, war dann die erlösende Vorentscheidung. Nun war der Gästewiderstand gebrochen und Soli spielte die drei Punkte unaufgeregt nach Hause. Die eine oder andere gute Chance hätte auch noch zu einem höheren Sieg führen können, unter anderem scheitere Rafa in der Schlussphase nach schönem Solo am SGA-Keeper.

Somit bleibt festzuhalten, dass Soli verdient die ersten drei Punkte geholt hat. Die Rot-Schwarzen wirkten besser organisiert als zuletzt, alle arbeiteten gut mit und schloßen die Lücken im Mittelfeld, zudem war das Kombinationsspiel nach vorne verbessert. Es war vor allem ein Sieg der richtigen Einstellung gegen grundsätzlich ebenbürtige Gäste, denen Soli heute den Schneid abkaufte. Im Hinblick auf die schwere bevorstehende Aufgabe gegen Spitzenreiter RBC war dieser Dreier besonders wichtig.

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Tabelle

Nächstes Spiel:
So, 30.9., 14h (Treffen: 13h)
RBC Berlin – SV Soli
Franz-Stenzer-Str. 45 // 12679 Berlin

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Über Solidarität FZ/Tasmania

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