Verdiente Pleite in Weißensee

Samstag, 15.9.
OSZ Bau- und Holztechnik, Weißensee

Berliner Jungs II – SV Solidarität 4:2 (1:0)

+++ Aufstellung +++
Daniel – Severin, Max C, Karsten – Rafael, Patrick, Jannis (Gerard), Henryk (Christian) – Nils, Armin – Raik (Marcus Loh.)

+++ Tore +++
1:0 …
1:1 Armin (Gerard)
2:1 …
3:1 …
3:2 Karsten
4:2 …

+++ Spielbericht +++
Soli hatte sich nach der unglücklichen Auftaktpleite vom vergangenen Wochenende (1:2 gegen Medizin Friedrichshain II) heute einen guten Auftritt im Berliner Osten vorgenommen. Gastgeber Berliner Jungs II war bisher ein unbeschriebenes Blatt für die Rot-Schwarzen.

In Halbzeit Eins musste Daniel, der heute Max zwischen den Pfosten vertrat (und mit einigen schönen Paraden weitere Gegentreffer verhinderte), schon früh hinter sich greifen. Ein direkt verwandelter Freistoß sorgte für die 1:0-Führung der Hausherren. Soli tauchte in der Folgezeit zweimal brandgefährlich vor dem Tor der Berliner Jungs auf, konnte die Chancen aber leider nicht verwerten. Insgesamt fehlt nach einer guten Anfangsphase der Gäste immer mehr die spielerische Linie, es kam immer wieder zu Fehlpässen in sämtlichen Mannschaftsteilen, wohl auch weil die Gastgeber gut organisiert standen und viele Solis individuell nicht ihren besten Tag erwischten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen Christian und Gerard ins Spiel und brachten frischen Wind rein. So kam Soli nach einer Ecke, die Gerard von rechts hereinzog, durch einen Kopfballtreffer von Armin zum 1:1. Allerdings sollte die Freude nicht allzu lange währen: aus einem unübersichtlichen Getümmel am Soli-Strafraum kam ein Stürmer frei zum Schuss und es hieß 2:1. Wenig später kamen die Hausherren nach einem Soli-Fehlpaß in der eigenen Hälfte in Überzahl vors Tor. Den ersten Versuch konnte Daniel noch abwehren, im Nachsetzen fiel dann das 3:1. Soli gab sich trotzdem nicht geschlagen und kam zumindest zu einigen Halb-Chancen. So fiel auch durch den mit aufgerückten Karsten der 3:2-Anschlusstreffer per Abstauber. Doch man merkte mit fortschreitender Spieldauer den Kräfteverschleiß und als schließlich unter Mithilfe des Windes das 4:2 per direkt verwandelter Ecke (!) gefallen war, hatten die Rot-Schwarzen nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unrühmlicher Schlusspunkt war die gelb-rote Karte für Armin kurz vor Abpfiff.

Lässt man den kampflosen Sieg vom ersten Spieltag (der vermutlich noch annulliert wird) außen vor, so hat Soli bisher beide Saisonspiele verloren. Während letzte Woche noch viel Pech im Spiel war, ist die Niederlage gegen die Berliner Jungs II als verdient anzusehen. Die gesamte Mannschaft, vorne wie hinten, agierte häufig unglücklich und vom Kombinationsspiel der vergangenen Rückrunde fehlte jegliche Spur. Nun gilt es am Sonntag gegen die SG Akazie, die Freude am Spiel und die Treffsicherheit zurück zu gewinnen.

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Tabelle

Nächstes Spiel:
So, 23.9., 14h
Soli – SG Akazie

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Über Solidarität FZ/Tasmania

Soli: Kreuzköllner Club, heller Stern am Berliner Freizeitligahimmel
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