Spiel und Spaß für die ganze Familie

Sonntag, 10.6.2012
Werner-Seelenbinder-Sportpark

SV Solidarität/Tasmania FZ – SC Berliner Amateure FZ   11:1 (2:1)

+++ Aufstellung +++
Max – Ulf, Max (C), Karsten – Patrick (70., Rafa), Moritz, Armin, Jannis, Henryk – Nils (55., Thomas), Raik

+++ Tore +++
1:0 Raik (Nils)
1:1 Bayram (für die Gäste) -> wer macht dem Mann ein Vertragsangebot für Soli?
2:1 Nils (Jannis)
3:1 Raik
4:1 Henryk
5:1 Nils (Moritz)
6:1 Jannis (Thomas)
7:1 Uuuuuuuulf (Elfmeter, Jannis)
8:1 Armin (Thomas)
9:1 Armin (Rafa)
10:1 Thomas
11:1 Raik (Max C)

+++ Spielbericht +++
Zum Saisonausklang bekam der SV Soli Besuch von den Berliner Amateuren, die am vorangegangenen Wochenende ihren Abstieg frisch besiegelt hatten. Die Hammerbacher-Elf dagegen wollte den vierten Platz sichern und brauchte dazu noch mindestens einen Punkt.  Gerüchten zufolge hatte sich eine kleine Gruppe von Soli-Spielern noch bis in die frühen Morgenstunden in einschlägigen Rixdorfer Gaststätten aufgehalten. Besonders Rädelsführer Mallorca-Möhrle, der sich am Tag vor dem Spiel noch in einem flammenden Email-Appell an die Mannschaft gewendet hatte (Zitat: „sauft also nicht zu viel heute Abend und erscheint zum Spiel, damit wir Amateure eine deftige Abreibung verpassen können“), erschien noch sichtbar übernächtigt und restalkoholisiert, konnte aber durch seine langjährige Erfahrung und begünstigt durch das fussballerische Unvermögen seiner Gegenspieler jeglichen Schaden für den SV Soli abwenden. Das Ergebnis sollte ihm später Recht geben.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Soli hatte haufenweise Chancen, ließ aber den größten Teil davon ungenutzt. So konnten die Gäste die Führung durch Raik zwischenzeitlich bei einem ihrer seltenen Konter überraschenderweise ausgleichen. Der spiel- und laufstarke Gäste-Zehner hatte sich gegen zwei Abwehrspieler durchgesetzt und abgeklärt eingeschoben. Kurz vor der Pause traf Nils zur 2:1-Führung, Jannis hatte per flacher Hereingabe den Treffer serviert. In der Halbzeit-Ansprache forderte Micha ein Schützenfest gegen schwache Amateure, die zudem nur mit 10 Mann angetreten waren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte traf dann Raik zum 3:1. Er hatte in seiner Fussball-Karriere sicherlich schon einmal härter und präziser abgezogen, der im ersten Durchgang noch starke Gäste-Kepper machte bei diesem Treffer keine allzu gute Figur. Jede Bahnschranke zwischen Norderney und Garmisch-Partenkirchen dürfte dynamischer zu Boden gehen als der Mann zwischen den Amateure-Pfosten. Ein Highlight im anschließenden Tore-Reigen war dann der Auftritt eines Soli-Routiniers: Nach einem Elfmeter-Pfiff hallten lang gezogene „Uuuuuuuuuulf!!!“-Rufe durch den Werner-Seelenbinder-Sportpark. Ulf, sonst eher fürs Toreverhindern zuständig, ließ sich nicht lang bitten und verwandelte souverän zum vorentscheidenden 7:1. Spätestens jetzt war jeglicher Widerstand der Gäste gebrochen. Bejubelt von den anwesenden Soli-Tifosi gab schließlich noch Rafa sein Comeback, der sich im ersten Rückrundenspiel verletzt hatte.

Die dritte Halbzeit fand dann im Anschluss auf dem Tempelhofer-Feld statt, wo sich die Soli-Stars samt Kind und Kegel hautnah zum Anfassen präsentierten. Die rot-schwarze Familie grillte, ließ die schönsten Siege und die unnötigsten Niederlagen Revue passieren und trieb nebenbei die Kaderplanung für die Saison 2030/31 voran. Fazit: Die Soli-Familie steckt bereits voller talentiertem Nachwuchs, allerdings gibt es Überlegungen, eine gemischte Mannschaft oder vielleicht doch gleich ein reines Frauen-Team anzumelden.

Als Fazit der Rückrunde bleibt einerseits der zufriedene Blick auf das Erreichte – besonders im Endspurt wurden reihenweise direkte Konkurrenten geschlagen, teilweise sogar mit Kantersiegen -, andererseits aber auch der Rückblick auf eine durchwachsene erste Hälfte der Rückrunde, in der ein möglicher Aufstieg verspielt wurde. Am Samstag besteht bei der Copa San Rafael zumindest noch die Möglichkeit, die Saison mit einem Titel versöhnlich abzurunden.

Hier ein Blick auf die Abschlusstabelle

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Über Solidarität FZ/Tasmania

Soli: Kreuzköllner Club, heller Stern am Berliner Freizeitligahimmel
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